Einig waren sich alle: Ziel ist ein lebenswertes Altwerden bei sozialer Teilhabe im gewohnten Quartier bzw. Dorf, im vertrauten Sozialraum! Um das zu erreichen, braucht es eine kleinräumige Betrachtung und Planung, jeweils angepasste Maßnahmen z.B. zur Prävention von Pflegebedürftigkeit, Begegnungsmöglichkeiten, eine gute Pflegeinfrastruktur, die Unterstützung von pflegenden Angehörigen, ausreichend (Fach)ärzt*innen und eine leicht erreichbare, niedrigschwellige Beratung. Erhalt und Ausbau der sog. „Gemeindepflege“ gilt dabei für alle als wesentlicher Faktor, den es zu unterstützen gilt.
Unterschiedliche Positionen zeigten sich, wie die Wege dorthin gestaltet und welche Prioritäten bei der Finanzierung gesetzt werden. Notwendige kommunale Einflussmöglichkeiten bis hin zur „Pflege als kommunale Pflichtaufgabe“ wurden diskutiert. Der zunehmende Fachkräftemangel und mögliche Handlungsstrategien vor Ort waren weitere zentrale Themen. Auch das Publikum entwickelte zahlreiche Ideen für eine Verbesserung der aktuellen Situation.
Das Fazit der Veranstaltungen: „Pflege und Gesundheit“ bewegt die Menschen in ihren Kommunen. Verbesserungen und Gestaltungsmöglichkeiten vor Ort sind nicht nur möglich, sondern dringend notwendig. Das Thema muss „nach vorne“ und in den zukünftigen kommunalen Parlamenten auch nach der Wahl wesentlich präsenter werden.
Das Bündnis Pflege wird auch nach der Wahl an diesem wichtigen Thema dranbleiben und mit den gewählten Politiker*innen ins Gespräch gehen.